Das Problem der Bedeutung von Industriefilm, Imagefilm, Corporate Film, Werbefilm, Promotion Video, Werbespot und Werbefilm

Industriefilm oder Imagefilm 

Der Imagefilm, früher auch Industriefilm genannt, hat seine Zweckbestimmung meist außerhalb des Unterhaltungsprogramms der Filmtheater. Das Imagefilm hat im Laufe der Zeit auch andere Bezeichnungen erhalten. Ebenso findet man die Begriffe Feature Film, Corporate Film, Imagevdieo, Promotion Spot oder Promotion Video, wobei die Bezeichnung Promotion den kommerziellen Aspekt wieder in den Vordergrund stellt.
Der eigentliche Industriefilm hat primär informativen Charakter im Unterschied zum Imagefilm. In Auftrag gegeben werden solche Filme meist von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Wirtschaftsunternehmen der öffentlichen Hand. Die Thematik ist meist den Bereichen der Wirtschaft entnommen. Kurz und prägnant kann gesagt werden, in Werbe- und Imagefilmen steht der Produktwerbecharakter im Vordergrund, während bei einem Industriefilm vorrangig Informationen und Instruktionen die Intuition sind. 
 
 

Werbespot oder Werbefilm

Im Kino spricht man von Werbefilm und im Fernsehen von Werbespot. Obwohl der Kinowerbefilm meist etwas länger als der Fernsehwerbespot ist, ist eine Verkürzung beider spürbar. Lag die durchschnittliche Länge der Werbespots in den Neunzigern bei 30 Sekunden, so nähert sie sich heute den 20 Sekunden. Hintergrund ist das Ziel einer höheren Schaltfrequenz bei gleich bleibenden Kosten. Eine höhere Anzahl an Wiederholung und somit eine höhere Penetration der Werbebotschaften soll so erreicht werden. Die Rezeption ist aber der einzige große Unterschied, denn im Hinblick auf die Erzählstruktur sind sich beide sehr ähnlich. Die Erzählstruktur wird im Folgenden näher beschrieben. Es gibt zwei große Unterscheidungen in der Erzählstruktur, die deskriptive, die darstellende, schildernde und die narrative, die erzählerische Struktur.
 

Werbefilm oder Imagefilm

 
Viele der Imagefilmproduktionen dienen mehr dem Produkt- oder Dienstleistungspräsentationen und somit eher der direkten Verkaufsförderung als dem Imageaufbau. Die eigentliche Variante des Imagevideos hingegen kommt in vielen Eigenschaften dem Werbefilm zwar sehr nahe, ist aber meist nicht an eine Längenbeschränkung gebunden, da keine Sendezeit gebucht werden muss. Durch die Entwicklung des Industriefilm zum Imagefilm werden nun keine „langweiligen“ Fakten mehr transportiert. Stattdessen besteht nun die Möglichkeit der emotionalen Darstellung der Anwendung, z.B. durch Filme im Stile von Musikclips oder Werbespots. Deren Umsetzung ist meist an die eines Spielfilms oder Werbespots angelehnt und nicht, wie zu Zeiten des klassischen Industriefilms, an die Unternehmensgeschichte, Produktionsabläufe oder Produktspezifikationen. Sollen diese Inhalte dem Zuschauer näher gebracht werden, spricht man heute häufig von einem Firmenfilm, Corporate Film, Industrie- oder Unternehmensfilm.